Der Verein „Das Gelbe Kreuz e.V.”

Der gemeinnützige Verein „Das Gelbe Kreuz e.V.“ mit Sitz in Ulm hat sich zum Ziel gesetzt, die fruchtlosen Diskussionen zu beenden und sich nicht weiter bei der Frage aufzuhalten, ob gegen die Giftgas-Zeitbombe in der Ostsee etwas unternommen werden müsse. In der Satzung heißt es daher:

„Zweck des Vereins ist das Aufspüren, Kartographieren, Analysieren, Bergen und Entsorgen von Giftstoffabfällen in den Meeren in Zusammenarbeit mit den zuständigen öffentlich-rechtlichen Einrichtungen sowie die Betreuung und Versorgung der Opfer von Giftstoffunfällen.“

Natürlich kann die Gründung eines solchen Vereins nur ein Anfang sein. Aber nach über 50 Jahren, in denen von behördlicher Seite aus nichts unternommen wurde, um den
Problemen Lösungen entgegenzusetzen, sind Zivilcourage und aktive Beteiliung an der Beseitigung der Missstände gefragt.

Das Gelbe Kreuz kümmert sich um die Belange des Naturschutzes und um die Bedürfnisse der Menschen, die mehr oder weniger täglich Gefahr laufen, mit der tödlichen Wirkung der Kampfstoffe in der Ostsee in Berührung zu kommen, ohne Rücksicht auf deren Herkunft oder Nationalität.

Die Ostsee soll Lebensraum bleiben!

Ostsee-Giftgas: Schweigen ist tödlich!